Hexenkalender

Natürlich gibt es für neuzeitliche Hexen auch jedes Jahr einen Hexenkalender. In diesen sind neben vielen anderen Informationen auch ein Mondkalender enthalten. Es gibt auch einige Hexenkalender, die eben nicht mit dem 1. Januar beginnen, sondern am 1. November, dabei versucht man an das keltische Jahr anzuknüpfen, das eben am 1. November begonnen haben soll. Am 1. November ist auch Samhain, eins der vier großen irisch-keltischen Festen. Und dieser Tag wurde früher, wie der Monat samoni im Kalender von Coligny, als Beginn des keltischen Jahres angesehen. Hier knüpfen einige Hexenkalender an. Allerdings gibt es irische Rechtstexte, die nahe legen, dass eigentlich Beltane, das Fest wird am 1. Mai gefeiert) als Jahresanfang angesehen wurde.

Die vier Feste im keltischen Kalender

Samhain (Vereinigung) gehört zusammen mit Imbolc (1. Februar), Beltane (1. Mai) und Lughnasadh (1. August) zu den vier Festen, zu denen Menschen einen Zugang zu den Wesen der Anderen Welt haben sollen. Ein für Hexen wichtiges Fest ist sicherlich die Walpurgisnacht, die am Vorabend vor Beltane gefeiert wird.

Aktuelle Hexenkalender

Hexenkalender sind auf jeden Fall eine nette Spielart der Esoterikkalender. Das zu diesen auch die Engelkalender gezählt werden, zeigt aber auch die große Spannweite dieser Kalendergruppe.

Allerheiligen und Samhain?

Dass das Christentum gerne heidnische Feiertage okkupiert hat, um es einfacher zu machen, den neuen Glauben anzunehmen, ist unstrittig. Das Allerheiligen und Samhain zusammenfallen ist wohl aber dann doch Zufall. Denn der November-Termin für Allerheiligen wurde zuerst im 8. Jahrhundert in Italien eingeführt – und dort war Samhain unbekannt. Im frühen christianisierten Irland wurde Allerheiligen übrigens zunächst im Frühjahr gefeiert.

Kelten in der Esoterik

Es gibt auch den einen oder anderen Horoskopkalender, der als keltischer Kalender bezeichnet wird. Allerdings sind diese Kalendarien wohl eher neuzeitlichen Ursprungs. Auch der keltische Baumkalender ist jüngeren Datums und hat wenig mit den echten Kelten vergangener Zeiten zu tun.

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